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YouGo! Zwickau MAi 2018

Wankelmut kommt vor dem Fall

Jakobus 4,1-12

Wankelmut, hin- und herwanken, sich nicht entscheiden. Dazu fällt bestimmt jedem eine Geschichte aus seinem Alltag ein. Das Hin- und Herwanken kann sich aber auch auf unseren Glauben beziehen.

Wenn jemand ewig keine Entscheidung trifft, dann kann das richtig nervig werden, denn Unzuverlässigkeit ist anstrengend. Deshalb müssen wir im Glauben eine Entscheidung treffen: Will ich mit Jesus leben - Ja oder Nein?

Wenn wir Ja zu Jesus sagen, ist das wunderbar, aber wie leben wir das in unserem Alltag? Wie gehen wir mit unseren Nächsten um? Warum verhalten wir uns, wie Jakobus es beschreibt: "Ihr verzehrt euch nach etwas, was ihr gerne hättet. Ihr mordet und seid eifersüchtig, aber das bringt euch dem ersehnten Ziel nicht näher. Ihr versucht es mit Kampf und Gewalt; aber ihr bekommt trotzdem nicht, was ihr wollt, weil ihr Gott nicht darum bittet. Und wenn ihr ihn bittet, bekommt ihr es nicht, weil ihr nur in der Absicht bittet, eure unersättliche Genusssucht zu befriedigen." (Jak. 4,2-3)

Einen Vers vorher sagt er Jakobus: "Woher kommen denn die Kämpfe und Streitigkeiten zwischen euch? Doch nur aus den Leidenschaften, die ständig in eurem Innern toben!" (Jak. 1,1) Unser Verhalten ist also ein Spiegel unseres Herzens. Jakobus kritisiert diesen Lebensstil. Er sagt, wenn wir beten und immer nur bitten, immer nur mehr wollen, wächst Unzufriedenheit in uns. Dieser Unfriede wird zu Sünde.

Warum wollen wir unbedingt mehr? Gott weiß, wie es in uns aussieht und wir müssen ihm nur unser Vertrauen schenken, dass er uns mit allem Notwendigen versorgt. Denn das wird er tun, wenn wir ihm vertrauen und mit ihm leben. Jakobus erwähnt aus Sprüche 3,34: "Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade." Demütig sein heißt auch, sich zu fragen, was Gott sich von mir wünscht. Gott ist gnädig, wenn wir unsere Schuld bekennen und Buse tun.

Wenn wir dem Teufel widerstehen und uns auf Gottes Seite schlagen, gibt es keine Angriffsfläche für den Teufel mehr. Entscheiden wir uns also für ein Leben mit Gott, dann sollen wir ihm auch treu bleiben, uns an seine Gebote halten, uns immer wieder selbst prüfen, demütig sein.

Gott möchte das Beste für uns. Es lohnt sich, ihm zu vertrauen und mit ihm zu leben.

Lisa Gerber

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Autor(en)

Sören

Sören

Jugendpfarrer

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