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YouGo! Juni 2015

Das Menschenherz macht Pläne – ob sie ausgeführt werden, das liegt beim Herrn

„Wohin sollte ich gehen vor deinem Geist, wohin fliehen vor deinem Angesicht?"

Am vergangenen Sonntag fand der letzte YouGo! vor der Sommerpause statt und mir ging es, um ehrlich zu sein, ähnlich wie Jona an diesem Tag, von dem uns Elena in ihrer Predigt erzählte.

Ich selbst wollte eigentlich gar nicht so recht in den YouGo! an diesem Sonntag gehen, weil ich einfach mal wieder ziemlich genervt von allem war und dadurch in einem „Wegrenn-Will-Modus" drin war und da nicht mal Panzertape helfen würde, um Kopf und Beine an Ort und Stelle zu lassen.

Doch Jona versuchte vor Gott zu fliehen. Dieser hatte von Gott den Auftrag bekommen nach Stadt Ninive zugehen, um ihr Gottes Strafgericht anzukündigen. Jona wollte daraufhin genau in die andere Richtung nach Tarsis gehen, um Gott zu entfliehen.

Im Psalm 139, 7 ff. heißt es: „Wohin sollte ich gehen vor deinem Geist, wohin fliehen vor deinem Angesicht? Stiege ich zum Himmel hinauf, so bist du da. Bettete ich mich in dem Scheol, siehe, du bist da. Erhöbe ich die Flügel der Morgenröte, ließe ich mich nieder am äußersten Ende des Meeres, auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich fassen. Und spräche ich: Nur Finsternis möge mich verbergen und Nacht sei das Licht um mich her: Auch Finsternis würde vor dir nicht verfinstern, und die Nacht würde leuchten wie der Tag, die Finsternis wäre wie das Licht."

Gott ist zu jeder Zeit bei dir und verlässt dich nicht. Er will alles zu deinem Besten wenden und dabei holt er dich aus den unmöglichsten Situationen heraus. Doch wie bekanntlich ist, ist bei Gott alles möglich. So holte er auch Jona nach drei Tagen aus dem Bauch eines großen Fisches heraus.

Ich finde es sehr ermutigend, dass Gott einen selbst aus den unmöglichsten Situationen herausholt und all diese doch entmutigenden, einen anfechtenden und üblen Situationen in deinen und meinem Leben zum Besten wendet. Sicherlich werden du und ich jene Umstände ab und zu nicht gleich verstehen und wollen gegen diese zum Trotz, wie Jona, wegrennen. Doch ich möchte dir Mut machen einmal nicht wegrennen zu wollen und Gott wirken zu lassen in der verfahren scheinenden Situation, in der du gerade steckst. Habe den Mut Gott einfach zu vertrauen, dass er alles zu deinem Besten wenden wird, wie auch immer das in seinen Augen aussehen mag.

Denn selbst „wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten. Wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen", spricht der Herr (siehe Jesaja 43, 2)

Hier kannst du den YouGo! noch einmal nachhören!

Sei gesegnet

de Jenn

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