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"Beten – Mit Gott reden"

Lukas 11,1

Was macht ihr so, wenn ihr zufällig Freunden begegnet? Also ich quatsche dann erstmal eine Runde. Dabei ist es egal, welche Tageszeit gerade ist, irgendetwas fällt mir immer ein, was ich zu erzählen habe oder nachfragen kann. Warum also fällt es mir manchmal so schwer mit Gott zu reden? Es gibt Situationen, in denen ich beten möchten und mir denke: „Mmh, was genau bete ich denn jetzt? Was erzähle ich Gott?“

Chaotisch wie unser Alltag manchmal ist, fällt es schwer, sich auf das Beten zu konzentrieren. Glücklicher Weise hilft uns da Jesus weiter. Wenn man etwas durch die Bibel blättert, findet man einige Stellen, bei denen man sich an Jesus zum Thema Gebet orientieren kann. Denn auch in diesem Bereich ist er uns ein Vorbild.

In Lukas 5,16 steht: „Aber Jesus zog sich zurück und hielt sich in einsamen Gegenden auf, um zu beten.“ Was zeigt uns das? Für ein Gebet, also ein Gespräch mit Gott, sollten wir uns Zeit nehmen. Jesus zieht sich zurück in „einsame Gegenden“, wo er nicht abgelenkt wird. Such dir auch so einen Ort, wo du für dich bist und in Ruhe mit Gott reden kannst.

Aus unseren Gebeten können wir Kraft schöpfen. Gott hört uns zu und ist für uns da. Er antwortet uns oft nicht sofort, wenn wir das wollen, sondern er antwortet, wenn er das will. Denn Gott weiß genau, wann wir die Antwort brauchen. Wir können Gott jederzeit um Hilfe bitten und sollten das auch nutzen. Jesus trifft die Auswahl der Apostel nach einem langen Gebet (Lukas 6,12 f.). So sollten auch wir Gott in unsere Entscheidungen einbeziehen. Er hilft uns.

Elena sagte in ihrer Predigt „Gebet als erste Option, nicht als letzte Rettung“. Das heißt, ich muss nichts allein versuchen. Anstatt erst zu beten, wenn gar nichts mehr funktioniert, sollen wir als erstes beten und dann können wir mit Gottes Hilfe alles anpacken. Mach’s wie Jesus: erst Gebet, dann die Handlung.

Jesus betet aber nicht nur, wenn er Hilfe braucht, sondern in allen Situationen. Bei der Speisung der Fünftausend dankt er Gott für die fünf Brote und die zwei Fische (Lukas, 9,16). Egal ob Freude oder Leid, wir können es mit Gott teilen. Er freut sich, wenn wir ihm nicht nur unser Leid klagen, sondern ihm auch erzählen, was uns Freude bringt und wofür wir ihm dankbar sind.

Es ist ein großes Geschenk, dass wir jeder Zeit mit unserem Gott reden können und dass er uns zuhört, egal was wir zu sagen haben. Warum sollten wir dieses Angebot nicht nutzen?

Lisa Gerber

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Autor(en)

Sören

Sören

Jugendpfarrer

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