Die vier Heiligen drei Könige

... und die Geschenkfrage

 Und nicht selten kommen darin drei Sterndeuter vor, besser bekannt als Caspar, Melchior und Balthasar. Woher diese Namen und vor allem die Zahl der DREI Könige kommt, ist unklar. Aus der Bibel jedenfalls nicht.

Krippenspiele - alle Jahre wieder um den 24. Dezember rum werden sie an unzähligen Orten dieser Welt aufgeführt. Und nicht selten kommen darin drei Sterndeuter vor, besser bekannt als Caspar, Melchior und Balthasar. Woher diese Namen und vor allem die Zahl der DREI Könige kommt, ist unklar. Aus der Bibel jedenfalls nicht.

Die wohl bekannteste Geschichte der Bibel hat viele Versionen durch uns Menschen bekommen. Eine davon – eine mit viel Humor und Augenzwinkern - könnt ihr zum Beispiel hier sehen: Sketch-History

Ob es Turban-Günter nun gab oder nicht - eins steht wirklich über diese Männer aus dem Morgenland in der Bibel: sie brachten Jesus Geschenke mit.

Matthäus 2, 11: Sie knieten nieder und beteten das Kind an, dann öffneten sie ihre Schatztruhen und machten ihm Geschenke: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Ich hatte noch nie die Ehre die Rolle eines Königs im Krippenspiel zu übernehmen. Aber ich habe mir schon mehr als einmal die Frage gestellt, was ich wohl mitbringe, wenn ich zur Krippe gehen würde? Was ist so wertvoll und kostbar, dass ich es Jesus, dem größten König, schenken könnte? Die Frage ist – logisch gesehen – überflüssig. Denn der größte König der Welt besitzt doch schon alles. Sinnlos, ihm da was mitzubringen und auch noch zu meinen, dass er das noch nicht hat. Oder?

Im Lied „Ich steh an deiner Krippen hier” heißt es gleich in der ersten Strophe:

… ich komme, bring und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel und Mut, nimm alles hin
und laß dir's wohlgefallen.

Ich glaube, das ist etwas, was dem König (noch) nicht gehört – etwas, was ihm fehlt. Wir selbst. Ich gehe zur Krippe und lege Jesus mein Herz, meine Seele, meinen Geist und Sinn hin. Ich lege ihm mein Leben hin. Wenn Jesus wöllte, kann er sich das natürlich auch nehmen, keine Frage. Aber so ist Jesus nun mal nicht. Er möchte, dass wir es ihm schenken, es ihm gerne geben. Und er wird uns dafür so unendlich viel zurückgeben.

Also, auch wenn ich kein König bin (ob im Krippenspiel oder „in echt”) und kein Gold oder Weihrauch schenken kann, kann ich Jesus mein Leben hingeben und er wird sich darüber freuen – nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern jederzeit.

Tags: News

Autor: Luise Möckel
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