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Die schönste Zeit?

Die schönste Zeit?

Perspektivwechsel gefragt

Die stressigste schönste Zeit

Wenn es um Weihnachten und die Adventszeit geht, heißt es meistens: Advent – das ist die stressigste Zeit im ganzen Jahr. Und mittlerweile wird es uns an allen Ecken so eingebläut, dass wir es schon gar nicht mehr hinterfragen. Aber nein, es müsste heißen: Advent – das ist die schönste Zeit im Jahr …

Bei allen Schul- und Arbeitsterminen, dem ersten Schneechaos auf den Straßen, Menschenmassen beim Einkaufen und nicht zuletzt die vielen Weihnachts- und Familienfeiern, wo man ja doch irgendwie hingehen möchte (oder auch nicht) – bei all dem, vergessen wir eigentlich oft, dass Advent „Warten“ oder „Ankunft“ heißt.

Advent heißt, nicht durchhetzen, möglichst viel Geld für Geschenke ausgeben oder hoffen, dass es einfach bald wieder vorbei ist. Es ist die Zeit, zum Plätzchen essen, sich auf dem Sofa einkuscheln, die alte Weihnachts-CD mal wieder rausholen, den Stern aufzuhängen, den Schneeflocken zuschauen, sich mit alten Feunden auf einen Glühwein (oder zwei) treffen, …

Dabei ist das alles da, um uns herum. Wir sehen es nur zu selten. Unser Blick ist verstellt mit anderen, anscheinbar dringenden Dingen. Hier hilft oft ein Perspektivwechsel, um die Dinge von einer anderen Seite zu betrachten. Denn bestimmt sagen Viele: zum Warten im Advent habe ich einfach keine Zeit. Aber vielleicht ist ja das eine oder andere doch möglich, wenn wir uns erinnern, dass vor allem der Advent zum Warten da ist.

Zum Abschluss kommt hier noch ein kleiner Text von Iris Macke (aus „Der andere Advent“ – wer ihn nicht kennt: ein sehr schöner Adventskalender)

In diesem Sinne: eine fröhliche Adventszeit und ein gesegnetes Weihnachtsfest mit euren Lieben!

Perspektivwechsel

Advent heißt Warten
Nein, die Wahrheit ist
Dass der Advent nur laut und schrill ist
Ich glaube nicht
Dass ich in diesen Wochen zur Ruhe kommen kann
Dass ich den Weg nach innen finde
Dass ich mich ausrichten kann auf das, was kommt
Es ist doch so
Dass die Zeit rast
Ich weigere mich zu glauben
Dass etwas Größeres in meine Welt hineinscheint
Dass ich mit anderen Augen sehen kann
Es ist doch ganz klar
Dass Gott fehlt
ich kann unmöglich glauben
Nichts wird sich verändern
Es wäre gelogen, würde ich sagen:
Gott kommt auf die Erde!

Und nun lest den Text mal von unten nach oben ;)

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Autor(en)

Luise

Luise

Schulsozialarbeiterin

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