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Steinhaufen oder Altar

Steinhaufen oder Altar

Zum Beispiel: Jakobs Begegnung mit Esau (1. Mose 32,1 – 33,20)

Was ist das für ein Steinhaufen? Wer ist denn dort begraben? So haben schon manche unsere Gäste gefragt. Doch ganz falsch! Diese Steine sind nicht das Zeugnis für ein dramatisches Ereignis wie dem Tod einer Katze oder eines Kanarienvogels. Und ich erzähle gern, was es mit den Steinen und dem Kreuz auf sich hat. Dieser Haufen hat etwas mit unseren Ängsten und den Erlebnissen mit Gott zu tun. Kennt ihr das auch? Die Angst liegt wie ein Stein auf der Seele. Sie lässt mich nicht schlafen - die Angst vor einer Prüfung, die Angst vor einem Gespräch, die Angst um einen geliebten Menschen, die Angst vor einer Herausforderung auf Arbeit, die Angst vor dem nächsten Tag. Mein Mann und ich haben uns oft über das, was ihn Angst macht, was ihn fast erdrückt, was wie ein Stein auf seiner Seele liegt, unterhalten und haben einen Weg gefunden, diese Ängste und Gottes Hilfe sichtbar zu machen. Das war ihr hier auf dem Bild seht, ist sozusagen ein Altar des Gedächtnisses der Wunder Gottes, die er bei der Bewältigung von Herausforderungen und Problemen getan hat. Jeder Stein erzählt seine eigene Geschichte, eine Geschichte von Schwierigkeiten und deren Lösung mit Gottes Hilfe. Anhand dieser Steine können wir uns an das Geschaffte erinnern und Kraft für neue Aufgaben schöpfen. In Ängsten, die ganz gewiss wieder kommen werden, haben wir Gottes Hilfe sichtbar vor uns. Ist es das, was die Väter des Glaubens erlebt haben, als sie für Gott nach bestandener Herausforderung einen Altar bauten?
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Autor(en)

Manuela

Manuela

Sozialarbeiterin

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