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Give us thankful hearts

Give us thankful hearts

Lass uns dankbar sein, auf das wir sehn …

Ich weiß nicht, ob du das Lied „Schau auf die Welt“ kennst, im englischen „Look at the world“. Wer mag, kann sich das Lied gern während dem Lesen anhören.

Schon wieder was zum Reinhören, denkt jetzt vielleicht der eine oder andere. Doch ich habs ganz bewusst ausgewählt, da das Lied sehr viel mehr ausdrücken kann, als ich in einem kurzen Text. Vergangenen Sonntag haben wir, wie ich finde, eines der schönsten Feste im Jahr begangen – Erntedank. Bei einigen aus meiner Heimatgemeinde in Marienthal ist Erntedank eigentlich erst richtig Erntedank mit diesem Lied. Jedes Jahr wird gespannt drauf gewartet: singen wirs oder singen wirs nicht? Umso schöner, wenn dann die ersten Klaviertöne von „Schau auf die Welt“ durch die Kirche klingen. Es passt aber auch wirklich gut. „So viele schöne Dinge, so viele Wunder auf unserm Weg“ heißt es. Ist es nicht schön, dass wir extra ein Fest zum Danken haben? Ich finde, das ist einer der schönsten und wichtigsten Anlässe. In einem anderen Lied heißt es „Danke, ach Herr, ich will dir danken, dass ich danken kann“, einigen bestimmt noch aus Jungschar oder Kinderchor bekannt. 
Oft kommt beim Danken der Spruch: Ach, das vergesse ich irgendwie oft. Ich weiß nicht, wie es dir da gerade geht, aber dem kann ich nicht zustimmen. Ich bin dankbar und sage es auch oft. Es stimmt, einiges ist für viele von uns selbstverständlich. Ein warmes Haus im Winter, überhaupt ein zu Hause, ein voller Kühlschrank, unser Bett, fließendes Wasser. Selbstverständliche Sachen – Gott sei Dank! Für uns, aber für andere nicht. In unserer Gesellschaft merken wir, dass es anderen nicht so gut geht wie uns. Sei es aus den Nachrichten oder in der eigenen Nachbarschaft ganz nah – wir bemerken es. Da werden wir aufmerksam, handeln oder zumindest lernt man seinen eigenen Reichtum an verschiedenen Gütern viel mehr zu schätzen. Man wird dankbarer.
Manchmal brauchen wir aufrüttelnde Ereignisse, die uns unseren Wohlstand vor Augen halten und trotzdem – wer nur an Erntedank dankbar sein kann, der tut mir leid. Unsere Welt ist voller schöner Dinge, vermeintliche Kleinigkeiten, aber im Großen Gottes wunderbare Schöpfung. Lasst uns dankbar sein, jeden Tag. Give us thankful hearts.

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Autor(en)

Luise

Luise

Schulsozialarbeiterin

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