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Bahn

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Schnell zum Hören

Ich finde es immer wieder wichtig, dass Arbeiten Spaß macht und bei der Arbeit im JuPfa hat man schon oft Spaß. Nicht nur, dass man so coole Dinge machen kann, wie mit den Jugendlichen Bowling Spielen zu gehen. Wir Mitarbeiter hatten auch schon im Vorfeld des gemeinsamen Abends einiges an Spaß.

Wir redeten über das Freitagabendprogramm des Jugendzentrums und fanden Bowling Spielen ist genau das Richtige für die Jugendlichen. Die meisten hatten Bock drauf - wir machen etwas Gemeinsames und bewegen muss man sich außerdem dabei.

 

Also schnell die organisatorischen Absprachen treffen:
1. Wie kommen wir zur Bowlingbahn? Mit der Bahn!
2. Für wieviel Leute müssen wir die Bahn bestellen?

Und schon gingen die Irritationen los.
Frage: Wieso müsst ihr eine Bahn bestellen? Wir sind doch nur 10 Leute und es ist doch genug Platz!
Antwort: Nein! Wenn wir keine Bahn bestellen, sind vielleicht zu viele Leute da und wir haben keine freie Bahn.
Ihr merkt sicher, eine schöne Verwechslung, das mit der Bahn.
Meine Mitarbeiterin meinte die Straßenbahn und wundert sich, wieso wir da Plätze bestellen müssen.
Ich meinte die Bowlingbahn.
Natürlich hatten wir im Nachhinein erst mal gelacht.

Im Leben gibt es oft mit dem, was wir sagen Verwechslungen. Und nicht alles ist so harmlos wie das Wortspiel mit der Bahn.
Oft verstehen wir nur Bahnhof oder legen in die Worte des Anderen unsere eigenen Befindlichkeiten mit hinein. Schnell kommt es zum Streit. Jeder meint, er habe Recht und im schlimmsten Fall geht man wütend auseinander.

Dabei wäre es so einfach
- erstmal richtig zuhören,
- sich Zeit zum Hören nehmen
- mal nachfragen:
Was meinst du? Kannst du es mir mal näher erklären?
- Und sich selbst nicht so wichtig nehmen.

 

In Jakobus 1,19 steht:
Denkt daran, meine lieben Geschwister: Jeder sei schnell bereit zu hören, aber jeder lasse sich Zeit, ehe er redet, und erst recht, ehe er zornig wird.

Aber vielleicht ist es ja doch nicht ganz so einfach. Ich merke an mir, dass ich oft nicht richtig zuhöre, dem Anderen Böses unterstelle und zu spät ans Nachfragen denke. Bleibt dann nur – mich zu entschuldigen und das nächste Mal mehr aufzupassen.

Ich wünsche euch bei Auseinandersetzungen immer wieder einen „Geistesblitz“, dass euch Gott ans Nachfragen erinnert.

 

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Autor(en)

Manuela

Manuela

Sozialarbeiterin

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