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Anklopfen

Anklopfen

Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir.

Frei - Urlaub – einfach Mal zu Hause und ich mache es mir richtig gemütlich und liege lesend im Bett. Da klingelt es an der Tür und ich bin schon etwas genervt. ´Bin ich hier etwa auf der Post?´ denke ich. Zugegeben, es ist erst 15.00 Uhr und nicht ungewöhnlich, dass es zu dieser Zeit an der Tür klingelt.

Wie hatten es die Menschen früher gut – kein lautes Klingeln, kein aus den Träumen aufschrecken!

Aber wie haben sich denn früher Besucher bemerkbar gemacht?

Ich nehme an durch rufen oder klopfen. Auf jeden Fall gab es ganz spezielle Türklopfer dafür. In meinem letzten Urlaub habe ich einen ganz lustigen fotografiert (siehe Bild).

Wenn ich heute im Jugendpfarramt meine Mitarbeiter aufsuche, klopfe ich auch an die Tür und warte in der Regel bis ich herein gebeten werde. Das gehört zum Anstand.

Nun gibt es nicht nur Bürotüren, Haustüren, Wohnungstüren, Hoftüren oder überhaupt Eingangstüren.

Es gibt auch eine Tür zu meinem Herzen.

Verschiedene Menschen haben diese Tür zu meinem Herzen gefunden – mein Mann, meine Kinder und Enkelkinder, meine Freunde.

Ihnen mach ich ab und zu mein Herz auf und lass sie Anteil nehmen an dem, was mich bewegt. Ihnen schütte ich auch mal mein Herz aus.

Und wenn ich sage, ich schließe sie in mein Herz ein oder schenke ihnen mein Herz, dann heißt das ich schenke ihnen meinen Liebe und sie stehen mit sehr nahe, näher kann kein Mensch mir stehen. Ihnen habe ich meine Herzenstür geöffnet.

An diese Tür, meine Herzenstür, klopft aber noch jemand. Jemand, der es eigentlich gar nicht nötig hat anzuklopfen – Jesus. Er ist der Schöpfer, der alles in der Hand hält, der wollte, dass ich auf der Welt bin, dass ich geboren wurde.

Und doch klopft er und will, dass ich ihm aufmache und ihn in mein Herz hineinlasse.

Er sagt in Offb. 3,20:

Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir.

Das ist ein cooles Versprechen! Er wird nicht nur in mein Herz kommen - der große Gott wird mit mir essen und ich darf mit ihm am Tisch sitzen, mit ihm Gemeinschaft haben. Das ist wirklich toll!

Ich freu mich sehr darüber.

Nun steht Jesus nicht nur vor der Tür meines Herzens. Er klopft an die Herzenstür eines jeden Menschen, auch an deine.

Was machst du? Du kannst die Tür öffnen. Aber du kannst auch so tun, als hättest du es gar nicht gehört, als wärest du nicht zu Hause.

Wenn du die Tür öffnest und ihm sagst, komm herein, dann kannst du sicher sein, der lebendige Gott wird mit dir Gemeinschaft haben!

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Autor(en)

Manuela

Manuela

Sozialarbeiterin

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