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Mittwoch, 08.09.2010
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zugehörige Fotoshow von Carolin.

Kalt, nass und grau – das ist England! Falsch!! Jeden Tag Sonnenschein, eine leichte Brise und wunderschöner blauer Himmel – DAS ist England!

In den Herbstferien waren wir auf Rüstzeit in Belton, einem kleinen Dorf, nicht weit vom Meer entfernt. Wir übernachteten in einer Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Doch die war ganz anders, als hier in Deutschland. Die Kirchenbänke waren zusammengeschoben, eine Tischtennisplatte sowie andere Spieltische standen im Kirchenschiff. Nach erster Verwunderung klopfte es an der Tür und die Gemeinde von Belton begrüßte uns wie alte Bekannte. Sie hatten für uns das Abendbrot vorbereitet, welches aus einer Gemüsesuppe und, typisch für Großbritannien, süßen Brötchen bestand.
Wir unterhielten uns noch sehr lang, gleichzeitig eine schöne Übung – Englisch sprechen.
Frühes Aufstehen passte unserer Gruppe gar nicht. Doch es musste sein, denn der Gottesdienst stand an, in der Aula der dort ansässigen Schule. Bei Tee und Kuchen saßen wir zusammen mit den Engländern an Tischen und feierten gemeinsam Gottesdienst. Zwischendrin gab es mehrmals Gesprächsrunden und die Kinder führten uns ein kleines Theaterstück vor. Den Rest des 2. Tages hatten wir vollkommen für uns allein.
An einem Abend trafen wir uns mit der Jungen Gemeinde, aßen gemeinsam Fish’n’Chips und spielten Singstar. Unsere Tage gestalteten sich immer aus einer kleinen Morgenandacht, Bibelarbeit und ganz viel Freizeit am Nachmittag. Highlight unserer Rüstzeit war der Tag in London. Ganz zeitig fuhren wir los um möglichst viel Zeit in London zu verbringen. Wir besuchten gemeinsam die St. Paul’s Cathedrale in der wir uns „geheime“ Nachrichten in der Whispering Gallery zuflüsterten. Die restliche Zeit hatten wir für uns allein. In kleinen Gruppen zogen wir los – Sightseeing und Shopping standen auf dem Plan. Nach diesem doch recht anstrengenden aber tollen Tag vielen wir nach Mitternacht erschöpft in unsere Betten.
Ein weiteres Highlight war das „crabb catching“, zu Deutsch Krabbenfischen. Am Strand suchten wir nach Stöcken, befestigten daran Angelschnur und einen kleinen Haken. Dann setzen wir uns auf das Pier und warteten. Auf einmal schrie es: „Ich hab was, ich hab was!!!“ Alle rannten sofort hin. Zu unserer Überraschung war es jedoch ein kleiner Fisch und keine Krabbe. Weitere Fische folgten, bis nach einer guten Stunde die erste Krabbe gefangen wurde. Unbeschadet blieben wir dabei aber nicht. Die größte Krabbe packte ihre Scheren aus und schnitt eine aus unserer Gruppe. Da keiner von uns Krabben isst, ließen wir sie am Ende alle wieder ins Meer. Am letzten Tag besuchten wir die Schule. Dort gestalteten wir zusammen mit den zwei Jugendmitarbeitern den Religionsunterricht einer 3. Klasse. Abends bekochten wir unsere neu gewonnen Freunde mit typisch deutschem Essen.

Die Rüstzeit war richtig toll und es war nie langweilig!!!
Ein HOCH auf Buschi und Juliane :-)

Iris, erstellt am 04.12.2009.
 

 
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