 YouGo! 29.03.09
| Mittwoch, 08.09.2010
| [Alle Rubriken] [Rubrik "JuGos"] zugehörige Fotoshow von Carolin.Dies war der dritte YouGo! in diesem Jahr! Und wer nicht dabei war hat auch diesmal wieder eine Menge verpasst.
Aber kein Problem. Hier habt ihr eine kurze Zusammenfassung:
Begrüßt wurden wir auch diesmal von der YouGo!-Band. Danach berichteten uns M&M was in der nächsten Zeit alles so im JuPfa los sein wird.
Nach der Lobpreiszeit ging es mit dem Anspiel weiter.
Im Anspiel sahen wir eine typische Familie. Der Vater schaute Fußball und ärgerte sich tierisch über die Spieler. Die Mutter bügelte im Hintergrund die Wäsche und ärgerte sich darüber, dass ihr niemand hilft. Die Kinder beschwerten sich über ihr Taschengeld was leider nie reicht. Und zum guten Schluss war da auch noch der Opa, der einer „Lieblingsenkelin“ was Gutes tun wollte und dadurch die ganze Familie gegeneinander aufbrachte.
Das war der richtige Einstieg für die Predigt, die diesmal der Buschi hielt. Da ging es nämlich um Wut und Zorn.
Wir brauchen manchmal nur einen kleinen Anlass, um auf jemanden oder etwas richtig wütend oder zornig zu sein.
Dabei sind die Gründe, richtig zornig zu sein sehr vielfältig. Wir sind zornig, weil wir ungerecht behandelt worden sind, weil wir enttäuscht wurden, weil wir auf jemanden oder etwas warten müssen, wenn wir etwas suchen, uns die Parklücke direkt vor der Nase weggeschnappt wird, du schon die 3. Arbeit in einer Woche schreiben musst, weil du ein Spiel verloren hast oder es nicht nach deinem eigenen Willen geht. Die Liste kann hier unendlich weitergeführt werden.
Zornig sein gehört zum Leben dazu und da bilden wir Christen absolut keine Ausnahme. Wir müssen mit dem Zorn leben. Aber wie gehe ich mit ihm um?
Zorn ist in der katholischen Tradition die erste der sieben Todsünden. Aber wie ist es bei uns?
Die Bibel sagt: wir haben durchaus einen zornigen Gott. Sogar Jesus war zornig, als er die Geschäftemacher aus dem Tempel warf oder als sich seine Jünger stritten, wer rechts und links von ihm sitzen darf.
Aber wie gehe ich mit Zorn um?
Da gibt es drei Möglichkeiten:
1. Ich lasse ihn ungefiltert durch
2. Ich kanalisiere den Zorn auf den Auslöser
3. Ich prüfe die Ursache/ ich arbeite an der Ursache
Wie ich mit Zorn im Sinne Gottes umgehe, kann ich aus der Bibel lernen.
Gott ist es nicht egal was ich fühle, Gott ist voller Emotionen und IHM ist nicht egal was um ihn herum passiert. Gott ist an mir interessiert und ich kann mit ihm über alles reden.
Zorn setzt bei uns Energie frei. Die Frage ist - zerstört diese Energie oder ist sie hilfreich?
In der Bibel gibt es keine Patentlösung. Aber ich kann Gott alle Dinge sagen, die mich bewegen. Gott hat uns selbst eine Adresse für unseren Zorn gegeben.
Er sagt: Lass deinen Zorn bei mir raus und lass ihn an mir aus!
Gott lässt den Zorn über uns dann an Jesus am Kreuz aus. Das Kreuz ist kein Unfall. Denn Jesus trägt am Kreuz alles Negative der Weltgeschichte.
Die Nonne Katharina Emmerich hat gesagt: ,,Jesus ist am Kreuz das, was ich bin. Jesus tut das, dass wir heil werden können.” Jesus lädt uns ein, heil zu werden.
Aber geht Zorn ohne Sünde?
Die Antwort ist Ja! Ja, durch Gott!
Wer ist in meinem Leben Herr über meinen Zorn?
Ich? Der Teufel? Oder Gott?
Rede mit Gott über deinen Zorn. Wir werden dadurch nicht perfekt werden, aber reden hilft.
Jesus sagte, dass einst zu seiner ganzen Gemeinschaft.
Gebt den Teufel keinen Raum sondern der Liebe Gottes, die unser Leben verändern will.
Nach der Predigt wurden Wutzettel ausgeteilt, auf denen drei Möglichkeiten standen mit meiner Wut umzugehen.
1. Wut wegwerfen
2. Segnen statt zürnen
3. Dem Problem begegnen
Nach einer kurzen Gebetszeit feierten wir noch zusammen Abendmahl, und beendeten auch diesen YouGo! Mit dem lustigen Lied zur Woche.
Carolin Guderian, erstellt am 12.04.2009.
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