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Mittwoch, 08.09.2010
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zugehörige Fotoshow von Thomas Alscher.

"Ich bin der gute Hirte und kenne die Meinen, und die Meinen kennen mich, wie mich mein Vater kennt, und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe."

Den YouGo! mal anders konnten wir am 27.04.2008 um 17 Uhr in der Lutherkirche erleben. Begrüßt wurden wir diesmal nicht von der JuGo-Band, sondern von Dance 4 Jesus, denen wir im Laufe des Gottesdienstes noch öfters zuschauen durften.
Auch musikalisch wurden wir diesmal von Route77 begleitet – eine kleine Generalprobe für das Christival.. Auf jeden Fall durften wir unseren Gott zusammen loben und preisen mit schon bekannten, aber teilweise auch neuen Liedern.

Zur Einstimmung auf die Predigt zeigte uns Daniel diesmal seine schauspielerischen Talente als Modelscout. Dabei ging er durch die Reihen und knipste Mädels ab, die ihm grad vor die Linse kamen. Er spornte sie zu Höchstleistungen an, indem er sie motivierte, sich zu drehen, ihm mehr zu geben, die andere Seite zu zeigen, ihm die Handynummer zu geben und und und.. Daniel`s verbale Kreativität war grenzenlos.
In der zweiten Szene sah man zwei Mädels, die es sich auf der Couch gemütlich machten und scheinbar auf unseren neuen Modelscout warteten. Beim Versuch, das Polster des Sofas etwas zu lockern, entdeckten sie ein Fotoalbum, auf dem zwar „privat“ stand, was sie aber nicht zu interessieren schien. Auch den Inhalt konnte man sich durch die Aussprüche der zwei sehr bunt ausmalen. Auf jeder Seite wurde sich über „eine andere“ ausgetauscht, wie schön oder anders sie war, an welchen Stellen sie Piercings hatte,...
Dann kam endlich Daniel nach Hause und wirkte nicht sehr erfreut, den unangemeldeten Besuch zu erblicken, zumal noch mit einem Fotoalbum in der Hand, dass er eher als intim einstufte. Nachdem wir nun die Spannung auf die Bilder nicht mehr aushalten konnten und endlich auch gucken wollten, kam doch glücklicherweise Sven mit einer kleinen Cam auf die Bühne. Filmte erst Daniel, die zwei Mädels und bewegte sich dann endlich hinter die zwei Mädels... und plötzlich konnten wir sehen, was die anderen sahen... Daniel`s Frauen... äh Schafe-Sammlung.

An was hast du denn gedacht? Daniel mag eben Schafe.
Stichwort: Schafe. Wir sind Schafe. Jedenfalls weiß das jeder Christ. Wir sind die Schafe.
Bahnhof? Dann lies doch mal Johannes 10,14.15.
Jesus hat dich unendlich lieb, er ist verrückt nach dir, er will Gemeinschaft mit dir.
Und er lässt sich das ziemlich viel kosten. Er geht für dich, für jeden ans Kreuz.
So ernst meint es Jesus mit dir. Im Vers 15 hat er es versprochen – er lässt sein Leben für die Schafe.
Im Gegensatz zu uns heute, wussten die Leute damals nicht, dass Jesus es tatsächlich ernst meint, mit dem was er da sagt.
Das nächste Stichwort, was uns dazu einfällt: Nachfolge.
Das einzige, wozu die Menschen berufen sind, ist Nachfolge. Wem folgst du nach?
Deine Antwort ist sicherlich: Jesus!
Aber überleg doch nochmal: Wem folgst du nach? Kennst du Jesus überhaupt? Weißt du, wer er ist? Folgst du der Person Jesus nach oder doch deinen eigenen Vorstellungen von ihm?
An der Leinwand wurden uns Bilder von einer Schlucht gezeigt, die viele große und spitze Felsen hatte mit einem Bächlein in der Mitte.
Würdest du so eine Schlucht mit verbundenen Augen hochklettern? Auf dieser Rüstzeit, von der die Bilder stammen, hat sich tatsächlich jemand getraut. Aber sie hat es nicht allein gemacht. Sie wurde geführt. Sie kannte die Person gut, die sie geführt hat. Sie hat dieser Person vertraut. Deswegen ist sie auch unverletzt hoch gekommen.
Es kommt also nicht darauf an, ob du geführt wirst, sondern von wem du geführt wirst.
Wir sind nicht so unabhängig von bestimmten Dingen, wie wir denken. Lässt du dich von Jesus führen?
Jesus sagt im Vers 14: „Ich bin der gute Hirte..“ ICH BIN! Diese Formulierung ist der Name Gottes selbst. ICH BIN! Das ist der lebendige Gott. ICH BIN! Das ist das A und O, der Anfang und das Ende. ICH BIN! Jesus ist Gott.
Seitdem du Jesus kennst, kennst du auch Gott. Jesus ist nicht wie Allah, der weit weg ist, den niemand kennt. Jesus ist fürsorglich und nah. Du kannst aufhören, dich um dich selber zu kümmern.
Das fällt uns oft schwer, weil wir misstrauisch sind. Aber der Hirte sorgt für dich, er weiß alles über dich. Er weiß, was du in diesem Moment brauchst und er weiß auch, wo du es findest.
Du brauchst nicht länger zu suchen, was dich erfüllt, was du brauchst. Du brauchst nicht länger auf Partys zu gehen, um dort deine Erfüllung zu finden. Jesus weiß, was du brauchst.
Warum ist Jesus der gute Hirte? Warum der Gute?
Weil er gekommen ist und nicht seine eigene Ehre gesucht hat, sondern die Ehre des Vaters. Er hat sich an dich und mich verschenkt.
Vielleicht fragst du dich gerade, wohin dich Jesus führen will? Dann sei bereit zur Auseinandersetzung. Und sei dir sicher, dass er dich nicht in eine Ecke führt, in der du drauf gehst, nicht in einen Wald, in dem nur die Wölfe auf dich warten. Doch setz dich mit ihm auseinander und frage, wie das Gelände aussieht, in das er dich führen will.
Ohne Vorbereitung in ein bestimmtes Gelände zu kommen, ist sehr riskant und kann auch tödlich sein. Gott weiß das. Er kam selbst in diese Welt und die Seinen nahmen ihn nicht an. Viele Leute haben versucht, Jesus umzubringen. Und das mehrmals. Das war Jesus` Alltag.
Und das geht dir nicht anders. Du lebst in der gleichen Welt.
Es toben Auseinandersetzungen, um das, was Gott am liebsten ist: Du! Du wirst angegriffen, angefochten, Druck ausgesetzt.
Du hast keine Auseinandersetzungen? Dann stehst du noch, dann bist du noch im Stall, dann bist du noch nicht unterwegs.
Wie kommst du in Situationen des Angriffs, der Anfechtung zurecht?
Du brauchst jemanden, dem du vertraust. Du brauchst jemanden, der die Umgebung kennt, der die Gefahren kennt, dem du hinterher gehen kannst.
Jesus kennt uns und wir kennen ihn. Der Guide von Jesus war der Vater im Himmel.
Sie kennen sich und vertrauen sich. Du bist auch ein Kind Gottes. Du hast einen himmlischen Vater und Bruder.
Jesus hat getan, was ihm der Vater gesagt hat, nichts anderes.
Also heißt dein Auftrag: Tu das, was Jesus dir sagt. Das ist nicht so schwer raus zu bekommen, wie wir oft denken. Es reicht, deine Bibel zur Hand zu nehmen und darin zu lesen. Das ist nicht schwer.
Schwer ist es, Jesus gehorsam zu sein.
Die Schafe kennen die Stimme des Hirten. Sie haben täglich Umgang mit ihm. Sie haben Gemeinschaft mit ihm. Genauso ist es wichtig für dich, täglich Umgang und Gemeinschaft mit Jesus zu haben, um seine Stimme zu kennen und um zu verstehen, was er dir sagt, damit du ihm nachfolgen kannst, damit du tun kannst, was er dir sagt.
Hast du Freunde, mit denen du Bibel lesen kannst, mit denen du die Stimme deines Hirten kennenlernen kannst?
Wozu folgst du eigentlich nach? Warum ist das wichtig?
Es geht darum, dein Leben für andere einzusetzen, dich nicht um dich selber zu drehen. Es ist viel wertvoller und spannender, dich um andere zu kümmern. Es geht um den neben dir.
Die Antwort ist also: Liebe. Sie ist unscheinbar, aber es ist spürbar, wenn sie fehlt. Oft fehlt uns die Liebe für die Langsamen und die Schwachen.
Doch Jesus ist bereit, für jeden sein Leben zu geben, das bedeutet alles, jeden Atemzug.

Du musst nicht die Welt retten, aber lass dir von Gott die Hände für deinen Nächsten frei machen. Du kannst dich verschenken. Das ist das schönste, was dir passieren kann.
Bist du bereit, diese Herausforderung anzunehmen?
Überleg es dir gut, denn dein eigenes Leben wird sterben, damit Jesus neu in dir auferstehen kann.
Darf Jesus Herr über dein Leben werden, Herr über dein Geld, Herr über Fragen, die du lieber für dich behältst, Fragen über dein Intimleben,...?

Du kannst dich überall und in jeder Situation an deinen Nächsten verschenken. Im Bus, wenn du einer alten Oma deinen Sitzplatz gibst, in der Schule, indem du anderen hilfst oder nachsichtig für Schwächen bist, zu Hause, wenn dich deine Mutter fragt, ob du ihr bei der Hausarbeit hilfst.

Drei Punkte zum Nachdenken:
Wem bist du Liebe schuldig geblieben?
Wer sind die Menschen, die auf deine Liebe angewiesen sind?
Was muss bei dir anders werden, dass durch dich die Liebe von Jesus deutlich wird?

Jesus erwartet nichts anderes von dir, als dass du deine Hände aufmachst und ihn bittest, in dein Leben zu kommen, jeden Tag neu. Er will dein Licht und deine Quelle sein.

Stefanie Händel, erstellt am 07.05.2008.
 

 
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