 Can you see it?
| Mittwoch, 08.09.2010
| [Alle Rubriken] [Rubrik "JuGos"] zugehörige Fotoshow von Andreas Riedel.Mit diesem Thema starteten wir am Buß- und Bettag in unseren Wander-YouGo am 21.11.2007 in der Kirche zum Heiligen St. Michael in Mülsen St. Micheln.
Am Anfang waren wir uns nicht sicher, ob sich überhaupt jemand in den Mülsengrund verirrt, doch umso größer war die Freude, als sich ab 16.45 Uhr die Kirche reichlich füllte. Zur musikalischen Unterstützung des Gottesdienstes war unsere JG-Band mit am Start, die die Kirche mit tollem Lobpreis erfüllte.
In die Predigte führte uns, nicht wie gewohnt ein Anspiel, sondern eine kleine Diashow. Es gab die verschiedensten Typen zu sehen: einen Punker, dann einen mit viel bunter Haut (Tattoo’s), einen Farbigen, alte Menschen, Kinder, Rocker, Models und auch ganz „normale“ Leute, wie du und ich.
Danach folgte die Predigt, welche auf der Bibelstelle Lukas 18, 9 ff beruhte. In der Geschichte ging es um einen Zöllner und einen Pharisäer. Der Pharisäer lobte sich selbst und beurteilte den Zolleinnehmer nur nach seinem Erscheinungsbild, obwohl dieser vielleicht der wahre Christ war, da er nicht sich selbst verherrlichte, sondern demütig gegenüber seinen Schöpfer blieb. Aber warum lest ihr nicht am besten selbst die Geschichte fix nach?!
Uns ging es darum, euch einen Denkanstoss zu geben, Menschen nicht nur nach ihrem Äußeren zu beurteilen, sonder vielleicht mal auf das zu achten, was sie sagen und tun, welchen Charakter sie haben, welche guten Seiten an ihnen zu erkennen sind.
Was wollt ihr denn sein? Zöllner oder Pharisäer? Diese Frage stellten wir dem Publikum. Die Pharisäer denken, dass sie in ihrem Leben nichts ändern müssen und alles richtig machen. Die Zöllner hingegen werden sich jetzt denken, was hab ich falsch gemacht und was kann ich besser machen? Auch weiß ein Zöllner, dass Veränderung oft nicht aus eigener Kraft geschieht, sondern dass man Jesus an seinen Glauben und Leben schleifen lassen muss. Das tut oft auch weh und ist meistens nicht nach unseren Wünschen, aber es dient uns zum Guten. Nur so kann wahre Veränderung geschehen!
Und nun? Wirst du vielleicht als Pharisäer weiterhin so leben wie bisher und bist stolz auf dich, weil du meinst, dass du perfekt bist? Oder musst du dich jetzt überhaupt erst mal fragen: Wer bin ich - Zöllner oder Pharisäer????? Bin ich stolz oder demütig? Meine ich, perfekt zu sein, oder sehe ich an mir auch Schwachstellen und Fehler? Diese Frage kann nur jeder ehrlich für sich selbst beantworten.
Als kleine Erinnerung an das Thema unseres Gottesdienstes gab es für jeden ein selbstgebautes Holzkreuz, an dem ein kleines Stück Schleifpapier befestigt war. Das Kreuz hat noch viele Kanten, an denen man sich einen Schiefer einziehen kann. Dieses Kreuz stellt uns und unseren Glauben dar - das Schleifpapier ist Jesus.Lassen wir es doch zu, dass Jesus uns immer weiter “bearbeitet“, damit er all unsere Kanten und Fehler schleifen kann, so dass wir im Glauben und zu ihm hin immer ein Stück weiter wachsen!
Am Schluss gab es dann noch, wie zu jedem YouGo, zu essen, zu trinken und tolle Gespräche.
Sybille Franke, erstellt am 30.11.2007.
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