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Mittwoch, 08.09.2010
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zugehörige Fotoshow von Thomas Alscher.

Alles hat seine Zeit. EIn Grund zur Freude oder Trauer?

Los gings wieder mit einer genialen Lobpreiszeit, die uns die JuGo-Band ausgestaltete.
Singen, tanzen, klatschen, beten für den Herrn!

Hast du bis jetzt auch immer nur eine Jahreszeit an einem Tag erlebt? Damit wars beim Anspiel vorbei! Gleich vier Jahreszeiten kamen uns entgegen gehüpft (Frühling), geschwungen (Sommer), geschleppt (Herbst) und gemiesepetert (Winter). Und was passiert mit vier so gegensätzlichen Gestalten auf einer Bühne? Na klar, sie streiten sich. Der Winter war total vom Frühling und dessen Rumgehopse angenervt, der Sommer versuchte zwischen den zweien zu vermitteln und der Herbst wollte beweisen, dass er`s immernoch kann. Das Fazit nach langer Diskussion: der Frühling hopste immernoch, der Sommer gesellte sich zum Winter und der Herbst verlor einen seiner zwei Äste, weil er`s eben doch nicht mehr konnte und bei dem Versuch sich dem Frühling anzupassen, von der Bühne gefallen ist.

In welcher Jahreszeit deines Lebens befindest du dich gerade? Bist du noch im jungen, leichten, sorglosen Frühling oder schon im verbitterten, griesgrämigen Winter?
Der Bibelvers dazu steht im Prediger 3, 1-15.
Alles hat seine Zeit. Dinge verändern sich. Veränderung ist immer und überall. Gestern noch die Baby-Puppe im Arm, heut schon ein richtiges. Gestern auf dem Rummel mit dem Autoscooter zusammengekracht, heut schon dem Vordermann aufgefahren. Klingt zwar banal, aber es ist doch so, oder?
Habt ihr auch manchmal Angst vor der Endlichkeit eures Lebens? Wir haben wenig Einfluss auf unser Leben. Alles ist vergänglich. Freunde, Schulzeit, Ausbildung, Arbeit, ... Da hast du nicht allzu viel mitzubestimmen.
In den Medien wird uns jeden Tag suggeriert, dass wir unser Leben in unserer Hand haben und es gestalten sollen. Und wenn was schief geht, gibst du dir am besten die Kugel?! Ein Leben voller Probleme? Da lehnst du doch auch dankend ab, oder? Und wozu eigentlich die Diskussionen um die Maßnahmen der Lebensverlängerung, wenn doch das Leben eh nicht mehr lebenswert ist?
Stell dir mal vor, du wärst blind. Wär das Leben für dich immernoch lebenswert?
Die Bibel sagt eindeutig: Ja! Auch das ist Leben! Wir haben nicht das Recht eines anderen Leben oder sogar unseres zu verurteilen und als nicht lebenswert abzustempeln.
Der Mainstream unserer Zeit sagt uns, dass wir unser Leben lebenswert machen sollen. In der Bibel steht genau das Gegenteil. Im Vers 10 steht „Ich sah die Arbeit, die Gott den Menschen gegeben hat, dass sie sich damit plagen.“
Vielleicht fragst du dich jetzt, warum Gott uns dann eigentlich gemacht hat, wenn wir doch keinen Einfluss haben? Er hätte doch genauso gut, Marionetten schaffen können.
Ist das so, dass uns das Leben zwischen den Fingern zerrinnt? Warum lebst du? Gott hätte sich doch einiges mit uns ersparen können, oder?
Ich denke, Gott sieht das ganz und gar nicht so. Wir müssen akzeptieren, dass Gottes Handeln mit uns unergründbar ist und dass Dinge passieren, auf die wir keinen Einfluss haben.
Wie wirkt der Text wohl auf Nichtchristen? Alles was man tut, hat ein Ende, mit dem Tod ist alles vorbei. Ganz schön deprimierend, oder?
Gott will uns aber mit diesem Text nicht deprimieren. Er will uns ermutigen, über unser Leben kritisch nachzudenken. Wer bist du? Was machst du?
Die Sehnsucht nach einem ewigen Leben hat Gott uns ins Herz gelegt, ein Stück von sich selbst. Denn er will nicht unsere Vergänglichkeit. Der Tod ist Gottes Feind. Aber er hat den Sieg schon vorbereitet.
Gott bietet uns die Ewigkeit an, aber er drängelt sie uns nicht auf. Diese Entscheidung haben wir in der Hand. Willst du? Denn genau das ist der Schlüssel, ob der Text dich depri oder froh macht.
Natürlich ist es verständlich und ok, wenn du über Dinge traurig bist, die du schön fandest und die vergehen. Aber Gott hat noch viel Schöneres für dich bereit.
Wir können uns den Himmel nicht vorstellen, weil das über unsere menschlichen Fähigkeiten hinaus geht. Aber wir kennen die Erde. Und ein Stück Himmel ist schon da. Die Freude an irdischen Dingen, ein Geschenk von Gott. Der Himmel hat in unseren Herzen schon angefangen. Und die Ewigkeit hat durch Jesus begonnen. Welche Rolle spielt Jesus in deinem Leben? Merkt man dir an, dass du glücklich bist, weil die Ewigkeit schon angefangen hat? Oder lässt du dich von irdischen Dingen gefangen nehmen?
Lass dir von Gott ins Herz schreiben, dass du auf der Siegerseite stehst. Das wird dich verändern und die Vergänglichkeit wirft dich nicht aus der Bahn. Es gibt natürlich immer wieder Dinge, die runterziehen, aber Glücklichsein ist mehr als ein Gefühl, es ist eine Lebenshaltung. Liebst du dein Leben? Hier kannst du ruhig überheblich sein. Mit Jesus kannst du über den Dingen stehen, die dich runterziehen.

Als kleine stille Zeit waren wir alle beim TÜV. Prüfer war jeder für sich selber und prüfen sollten wir nicht unser Auto, sondern unser Leben, unsere Beziehung zu Gott, zu unseren Mitmenschen, unsere Ausrichtung auf Gott, unseren „Pflegezustand“, unsere Mobilität in der Gemeinde. Denk mal drüber nach, entdecke deine Defizite und rede mit Gott darüber.

Stefanie Dannenberg, erstellt am 11.11.2007.
 

 
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