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Donnerstag, 09.09.2010
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zugehörige Fotoshow von Stefanie Dannenberg.

Heute schon Danke gesagt?

Der erste YouGo nach der Sommerpause und soooo viel Neues!!!{p]

1. Das Jupfa hat eine neue Praktikantin. Daniela Nürnberger aus Wilkau-Haßlau.

2. Das Jupfa hat zwei neue Jugendmitarbeiter. Juliane Giesecke und Andreas Riedel.

Alle drei wurden vom Jupfa-Team begrüßt und in ihren Dienst eingesegnet. Juliane und Andreas sogar vom stellvertretenden Superintendent Zimmermann.

Auf der Anspiel-Bühne saßen diesmal Rudi und Goldi, die die Seite der älteren Semester vertraten und Daniela, Nettl und Rebekka, die die Jugend von heute symbolisierten. Rudi und Goldi vertraten die Meinung, dass die Jugend von heute faul, gelangweilt, frech, gefräßig und essens-technisch total einfallslos ist – ständig Nudeln mit Ketchup. Die Jugendfraktion gab zu bedenken, dass die Jugendlichen von heute nur noch Stress und Belastungen hätten, ständiger Druck von Schule und Studium. Die Einigung blieb aus, als Nettl alle zum Abendbrot zu Spaghetti mit Ketchup rief.

Wie es aussah, hatte der Buschi diesmal alle Aufgaben delegiert und so predigte diesmal gleich unser neuer Jugendmitarbeiter, der Andreas. ;)

Solche Situationen wie im Anspiel sind doch eigentlich pillepalle im Vergleich der wirklichen Probleme und Sorgen, die du hast, oder?

Es gibt junge Leute, deren Eltern bei einem Unfall verstorben sind oder die unheilbare Krankheiten haben oder deren Eltern arbeitslos sind und ständig unter finanziellem Druck stehen. Die Wirtschaft geht den Bach runter, es gibt immer weniger Christen, du wurdest mal wieder geblitzt, .... Das sind doch die Dinge, die uns frusten, nerven, runterziehen.

In der Bibel gibt es ein 3000 Jahre altes Lied von einem frommen König (David), der sicherlich auch mit den damaligen Dingen zu kämpfen hatte. Er schreibt im Psalm 103 „Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!“ Er meint damit, dass unser Leben Dankbarkeit ausdrücken soll. Unser Leben soll ein Lob für Gott sein. Mit Leben ist nicht nur einmal im Monat JuGo oder jeden Sonntag Gemeinde-Gottesdienst gemeint. Es drückt viel mehr eine beständige Dankbarkeit aus, also auch wenn du in der Schule sitzt oder auf Arbeit bist oder... Bei 7 mal 24 Stunden in der Woche gehören natürlich auch deine Sorgen, Ängste und Zweifel dazu. Aber wie kannst du Gott loben, wenn es dir grad schlecht geht, du ne schlechte Zensur hattest, dich mit deinem besten Kumpel gestritten hast,...

Der Schlüssel dazu ist der zweite Vers des Psalms „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“

Wie ist das bei dir mit dem Vergessen? Wann hast du dich das letzte Mal bewusst hingesetzt und Gott dafür gedankt, wenn er deine Gebete erhört hat, dass du gut schlafen konntest, dass dir heut den Tag über nichts passiert ist,... All diese Dinge, die für uns schon fast selbstverständlich geworden sind. Wir sind dazu geneigt, immer nur das Negative zu bemerken und das zu sehen, was wir nicht haben. Das verdeckt all das Gute, was wir jeden Tag geschenkt bekommen. Wie würdest du an Gottes Stelle reagieren, wenn du jemandem nur schenkst und schenkst und du hörst nicht mal ein Danke. Wir müssen lernen, uns an dem zu freuen, was wir haben und immer wieder neu dazu kriegen. Wir dürfen leben, wir haben Jesus erkannt und ihn als unseren Herrn in unser Leben aufgenommen. Das ist Gnade. Trag doch mal die Dinge zusammen, die dir heut geschenkt wurden. Du kannst wahrscheinlich garnicht anders, als Gott dafür zu loben.

Es gibt natürlich auch Situationen, in denen das Lob im Hals stecken bleibt. Die so schlimm sind, dass man einfach nichts zum Loben findet. Aber vergiss auch in solchen Situationen trotzdem nicht, was er dir Gutes getan hat. Vielleicht nicht grad jetzt in deiner Situation, aber du kannst Gott auch immer wieder loben, dass er seinen eigenen Sohn für dich geopfert hat.

Wir können Gott nicht an unseren Wünschen und Vorstellungen festmachen. In jedem Vaterunser beten wir, dass „dein Wille geschehe“, nicht unserer.

Freue dich an Gottes Wort und seinen Verheißungen. Sie sind real, denn Gott ist treu.

Glaub daran und bezieh sie in dein Leben ein, denn sie betreffen auch dich. „Denen, die Gott lieben, dienen alle Dinge zum Besten.“ Glaubst du das? Glaubst du, dass alle Macht bei Gott ist? Versuch deine Sicht zu verlassen und dich auf Gottes Sicht einzulassen. Er hat einen Plan mit dir und dafür muss er mit dir manchmal ganz tief nach unten. Aber er hat ein Ziel. Gott geht mit dir so weit nach unten, bis es reicht, um sein Ziel mit dir zu erreichen.

Gott bleibt gleich, er ändert sich nicht.

Aus menschlicher Sicht gibt es vielleicht manchmal nichts zu danken, aber aus Gottes Sicht unendlich viel.

Stefanie Dannenberg, erstellt am 22.10.2007.
 

 
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