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Mittwoch, 08.09.2010
[Alle Rubriken] [Rubrik "JuGos"]

Es war zwar nicht der letzte Sonntag im Monat, aber es war trotzdem wieder einmal Jugendgottesdienst angesagt. – WanderJuGo. –
Da dieser ja, wie bekannt, von einem Ort zum Nächsten wandert, waren wir diesmal in der Stadt Wildenfels.

Und wer dachte, dass es ein "normaler" JuGo wird, der hatte sich mächtig getäuscht. Denn dieser Gottesdienst begann mit warten. Ja, richtig, mit warten. Nämlich darauf endlich hinein gelassen zu werden. Nur leider gestaltete sich schon das als etwas ganz besonderes. Denn es wurde getrennt. Getrennt zwischen Männern und Frauen.

Das schärfste dabei war, dass sich jeder an einer Tafel darüber auslassen durfte, was ihm an dem anderen Geschlecht so stört, bevor er in die Halle gehen konnte. Auf diesen Tafeln standen dann so "nette Liebenswürdigkeiten", wie: "Frauen sagen das Eine, und meinen das Andere." oder "Männer, schnarchen definitive zu laut!". Nachdem jeder seinen Frust niedergeschrieben hatte, ging es dann in die Halle. Dort saßen dann die Frauen auf der Einen Seite und die Männer auf der anderen, sozusagen in getrennter Sitzordnung.
Dies war sehr ungewohnt, zumindest für alle Pärchen und für die, die ein Pärchen werden wollen. Doch die gute Musik, die ausnahmsweise nicht von der Jugo-Band kam, ließ die aufkommende schlechte Laune schnell wieder verschwinden. Viele junge Menschen aus den umliegenden JGs haben sich dafür auch so richtig ins Zeug gelegt und waren ganz große klasse.

Natürlich kam auch das Anspiel nicht zu kurz.
In diesem Schauspiel wurde, den Tatsachen gerecht, ein Fallbeispiel gezeigt wie Männer und Frauen in der selben Situation reagieren. Mann/Frau nehme ein Messer und schneide sich damit in den Finger.
Was dann geschah brauche ich nicht genau zu erläutern: Die Frau verarztet sich und macht weiter mit ihrer Arbeit. Der Mann hingegen ist kurz vor einer Panikattacke und denkt gleich an eine Blutvergiftung, die dann zwingend zum Tod führen muss. Deshalb lässt er sich von allen Seiten bedauern und bedienen. Doch bei seinen Kumpels bleibt er hart und sagt: "Ach, alles nicht so schlimm!" – Ja, ja, das starke Geschlecht!

Mit dieser guten Einleitung (irgendwie haben die Frauen mehr gelacht als die Männer, warum kann ich mir auch nicht erklären :-)) ging es dann mit einer geteilten Predigt weiter.
Aber nicht das ihr denkt wir haben den Buschi geteilt. Nein! Er hat zusammen mit der Sissy gepredigt.
Und diese Beiden haben uns dank guter Beispiele aufgezeigt, wie unterschiedlich wir doch sind. Aber nicht damit wir nun noch mehr Gründe haben uns schlecht zu machen. Gott hat uns als sein Ebenbild geschaffen und da Gottes Wesen niemals in EINEN Menschen passen könnte, hat er zwei geschaffen, die nur zusammen EIN Mensch sind.
Mann und Frau gehören zusammen, dass sagt die Bibel an genügend Stellen. Sie zeigt uns aber auch, wie wir miteinander umzugehen haben. Die Männer sollen uns zu lieben und uns treu sein. Im Gegenzug haben wir Frauen die Aufgabe, dass wir unseren Männer dienen sollen, usw.
Genau da liegt auch der Unterschied zu vielen Religionen auf dieser Welt. Denn in vielen Religionen geht es darum, dass Männer Krieger sind und Macht haben. Die Frauen hingegen sind nur (Zitat von Buschi) "Gebärmaschinen" für neue Krieger.
Wie gut, dass wir dagegen einen Gott haben, bei dem alle (Frauen UND Männer) auf einer Stufe stehen und gleichwertig sind.
Interessant ist auch, wenn man bedenkt, woraus die Frau geschaffen wurde. Wir Frauen sind nämlich aus der Rippe des Mannes gemacht. Nicht aus seinen Füßen, damit er auf uns herumtrampeln kann. Auch nicht aus einem Teil seines Kopfes, damit dadurch die Frau für den Mann das Denken übernimmt. Nein, die Frau ist aus seiner Rippe gemacht und die Rippe liegt (dank der Biologie wissen wir das) beim Herzen. Wir sollen den Männern am Herzen liegen. – Na wenn das keine schöne Tatsache ist, dann weiß ich auch nicht weiter.

Außerdem haben wir in dem JuGo gelernt, dass wir nicht von verschiedenen Planeten (die Männer vom Mars und die Frauen von der Venus) kommen. Wir wurden geschaffen als Ebenbild Gottes. Als zwei Menschen, die für einander geschaffen wurden, nicht um den Krieg der Geschlechter zu kämpfen, sondern um die Eigenschaften des anderen Geschlechts bewundern zu können und vielleicht auch davon zu lernen. Die Tatsache ist, dass wir unterschiedlich sind, genau wie Gott es wollte und das ist auch gut so.
Seid mal ehrlich, es wäre doch langweilig, wenn Männer so denken würden wie Frauen oder umgekehrt.

Damit das Negative, das wir zum Anfang geschrieben hatten, nicht im Raum stehen bleibt, durften wir in der Gebetszeit vor zur Bühne gehen und etwas Positives zu unserem Gegenüber schreiben.
Das alles wurde dann noch durch zwei Gebete, ein für die Männer und das andere für die Frauen, abgerundet.
Alles im Allem war dies ein sehr aufschlussreicher Gottesdienst, der zum um- und nachdenken angeregt hat.

DANKE !!

Hier könnt ihr sehen, wie viel Positives uns eingefallen ist:

Das Positive an den Männern:

Das Positive an Frauen:

- sind einfach toll
- einige könne gut zuhören
- Männer können auch mal lästige Arbeiten gern übernehmen
- man kann (mal anders) mit ihnen reden
- sind gute Freunde
- mein Papa ist der Beste
- können auch kochen, sehen gut aus, sind klug und man kann sie HEIRATEN
- können voll süß sein
- man kann oft viel Spaß mit ihnen haben
- sind oft nicht nachtragend
- sehen gut aus
- mit ihnen wird‘s nie langweilig
- trösten und machen Mut
- Helfer in der Not
- Männer können gut singen = schöne Stimme = Gänsehaut
- eine starke Schulter anbieten
- Geborgenheit und Schutz
- können logisch Denken und haben Ahnung von Technik
- können einem schöne Komplimente machen
- können gut küssen
- sind kuschelweich , sind wie ein großer Teddybär :o)
- Männer sind Kinderlieb (gute Väter) und unsere Beschützer
- Männer sind nicht da um verstanden zu werden, sondern um geliebt zu werden.
- sehen fast alle gut aus
- können einen auffangen
- sind meist musikalische Checker
- fahren schönere Autos
- wissen meist einen Rat, der dann meistens auch hilft
- sind die bessere Hälfte der Mädels
- wissen wie andere Kerle ticken
- Männer haben öfters Mut für den 1. Schritt!
- man kann sich stundenlang mit ihnen unterhalten
- sind schön
- richtig freundlich
- sind einfühlsam
- ihre Liebe
- können lachen
- können gut kochen
- sind die "Seele" der Familie
- sie verzeihen schnell
- können am Besten trösten
- das sie die Kinder kriegen
- schenken den Männern Liebe und Geborgenheit
- putzen gut und gern :o/
- ihre Offenheit
- hören gut zu
- einfach wunderbar
- gut das sie die Kinder bekommen müssen
- haben etwas magisches
- verständnisvoll
- sind meistens / öfter Verständnisvoll
- sind rücksichtsvoll, verständlich, lieb und schauen mehr auf innere Werte
- können gut zuhören
- sind die besseren Muddis
- ihre Liebe zu einander
- Sind die Erfüllung Meiner!
- Frauen können keine Autorennspiele - das baut auf

Marie, erstellt am 06.06.2007.
 

 
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