 Adventsjugo 2.12.2006
| Mittwoch, 08.09.2010
| [Alle Rubriken] [Rubrik "JuGos"] zugehörige Fotoshow von Thomy.Nahrung für Geist und Leib gabs beim Adventsjugo in Crimmitschau
Natürlich begann auch der diesjährige Advents-YouGo mit dem traditionellen Stollenessen, Kaffeetrinken und Glühwi schlürfen. Mmmmhhh… lecker.
Eingeladen wurden wir von der Johannis-Gemeinde in Crimmitschau. Die Kirche war bis auf einige kaltgebliebene Sitze proppevoll.
Auch die Band war schickimiki angezogen. Die Männers im feinen Anzug und die Ari im schicken Rock. Zu Besuch war diesmal eine Flötistin.
Und wie jedes Jahr wurde auch diesmal das Jugenddankopfer der Gemeinden eingesammelt. In vielen verschiedenen Verpackungsvarianten wurde das Gesammelte beim Goldi abgegeben. Das war manchmal garnicht so einfach (bei meterlangen Trinkröhrchen oder einem gefüllten Betonstein).
Und natürlich gabs auch zu diesem besonderen Anlass ein besonders lustiges Anspiel von unseren beiden actors Anne und Daniel. Das ganze fand wohl im Wohnzimmer des jungen Paares statt. Denn Anne saß schon auf einem Stuhl und las vermutlich „Die Bild der Frau“ als Daniel rein kam und sie küssend begrüßte. Wie Frauen nun mal so sind, war das Gesprächsthema auch ganz schnell bei dem Wunsch nach Nachwuchs. Nach Daniels „Ja ja“ fühlte sich Anne hochmotiviert, die Konsequenzen eines Kindes zu erörtern. Sie war dabei sehr kreativ - natürlich in Bezug auf die Dinge, die Daniel in Zukunft unterbinden müsste… kein Skatabend mehr mit den Kumpels, kein Urlaub in Neapel – sondern bei der Schwiegermutti, das nächtliche Ehebett mit einem Gast in der Besucherritze, im TV kein Fußball mehr – sondern Rosamunde Pilcher, Bücher über Kinder wälzen, keine Dessous – sondern praktische Still-BHs, keinen TT – sondern einen geräumigen Kombi, keine LAN-Partys, das Billardzimmer wird zum Kinderzimmer…. Durch Anne`s Ausführungen entwickelte dann auch Daniel eine besondere Kreativität - so kam auch Anne nicht zu kurz… keine Tupper-Partys, keine Shopping-Tours mit den Mädels, kein Frauenfrühstück oder Aerobic-Kurse,.. Ergebnis des Gesrächs: „Na gut, dann vielleicht doch lieber einen Hund?“
Lieber einen Hund? Vielleicht müsst ihr auch grad schmunzeln, doch leider ist das in den meisten Ehen die traurige Wahrheit. Und auch als Buschi in die Runde fragte, wer schwanger sein will, gab es nur zaghafte Handmeldungen.
Die Adventszeit ist eine Zeit der Schwangerschaft. Eine Vorbereitung auf die Geburt, ein Warten auf den Geburtstag von Jesus. Sie ist gefüllt von Spannung, Heimlichkeiten und Sehnsucht. Wann ist es endlich soweit?
Maria hat sich auf ihr Kind gefreut. Auch bei ihr waren die letzten 4 Wochen wie bei jeder Mutter bestimmt sehr laaaaang und gleichzeitig hektisch, weil noch letzte Vorbereitungen getroffen wurden. Und vielleicht hat sie sich auch die Fragen gestellt, die sich wahrscheinlich alle Eltern stellen. Was wird das für ein Kind sein? Wird es schön oder anders? Ist es so, wie alle erzählen?
Die Schwangerschaft ist ein besonderer Advent. Aber kann man auch eine gefühlte Schwangerschaft aufbauen, wenn man es eigentlich garnicht ist? Ja, kannst du!!
Der Advent gibt dir die Gelegenheit dazu, mit Jesus schwanger zugehen. Du kannst dich in dieser Zeit ganz bewusst fragen und dich besinnen, ob Gott wirklich in deinem Leben ist, dein Leben bestimmt. Was würde sich ändern, wenn Jesus so in dein Leben kommt wie bei Maria? Was muss sich ändern, wenn Jesus real werden soll?
Ein Neugeborenes kommt in dein Leben und ist der Boss. Es bestimmt, wie der Hase läuft. Er lächelt dich an, klappt mit seinen Augen und schreit. Widerstand ist zwecklos. Wer kann da schon wiederstehen? Ein Kind bestimmt alles… wann du schläfst, wann du essen kannst,… Es ist der Chef in der Familie.
Genau das will Jesus in deinem Leben sein – ein Neugeborenes. Bedenke, was das bedeutet, wenn Jesus so in dein Leben kommt. Er bestimmt alles: dein Geld, deine Beziehungen, deine Musik, deine Arbeit, jeden Lebensbereich. Deine Schwerpunkte verändern sich und es ist nicht mehr dein nett arrangiertes Leben. Dieser Wandel hat enorme Konsequenzen. Jesus setzt sich in deine Mitte und es gibt keine Alternative. Dein Leben ändert sich. Kinder wachsen und wollen alles haben, sie haben ihre Eigenarten. Genauso hat Jesus seine Wünsche für uns und seine Eigenarten integrieren sich in unser Leben. Er ist extravagant, unbequem und er bastelt sich nicht gern ein.
Er möchte, dass wir mit unserem Leben auf das antworten, was er uns vorgelebt hat. Wir haben es manchmal lieber, wenn Jesus nur ein Teil unserer Freizeit wäre – Sonntag im Gottesdienst, Donnerstag in der JG,.. Aber das funktioniert nicht, denn Jesus will dich gebrauchen. Und das ist ein Fulltime-Job. Lass dich einladen, mal wieder mit Jesus schwanger zu gehen, gib Jesus die Chance, neu in dir geboren zu werden.
Natürlich ist es nicht immer ein Highlight, Jesus zu haben, es gehört auch Leid, Spott, Gelächter, das gegen-den-Strom-schwimmen dazu. Und trotzdem will man nie mehr tauschen, wenn man ihn einmal erlebt hat.
Willst du schwanger sein? Dann lass dich auf Jesus ein. Und habe keine Angst. Maria hat auch nicht gewusst, was auf sie zukommt, was passiert, auf was sie sich einlässt.
Höre auf Gott und finde heraus, was er mit dir vorhat.
Stefanie Dannenberg, erstellt am 07.01.2007.
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