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Mittwoch, 08.09.2010
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zugehörige Fotoshow von Stefanie Dannenberg.

Der letzte traditionelle Lutherkirchen -YouGo in diesem Jahr!!

Diesmal wurden wir nicht vom Thomy begrüßt, sondern von einem „Austausch-Jugendpfarrer“ aus dem südlichen Afrika namens Godfrey (zu deutsch: Gottfried =) ). Das zweite Special war die Taufe von Lydia und Katharina aus der United Gemeinde – begleitet durch Pfarrer Eichhorn. Als Abschluss bekannten alle Mit-YouGoler ihren christlichen Glauben. Gänsehaut-Feeling.

Natürlich gab es auch noch ein drittes Special. Denn das gute Wort verkündete uns diesmal Goldi. Er sorgte für einen fließenden Übergang, da es gleich mit Thema Taufe weiterging. Wenn ein Mensch getauft wird, herrscht eine unvorstellbare Freude im Himmel. Denn dieser Mensch hat das Heilshandeln Gottes gesehen, ist gestorben und auferstanden. Er ist gerettet. Er ist ein Kind Gottes. Ist das nicht unbegreiflich? Aber es ist eine Tatsache, es ist Teil von Gottes Heilshandeln.
5 Dinge sollten wir uns nochmal bewusst machen:
- Gottes ewige Kraft und Gottheit: Sie wird für jeden in der Schöpfung erkennbar. Du brauchst nur deine Augen zu öffnen und deinen Verstand einzuschalten
- Abgrundtiefe Trennung: ohne Gott zu leben, bedeutet Sünde und damit den ewigen Tod
- Jesus war tot und ist aufgestanden – mit zum Heil, dass ich leben kann
- das Wirken des Geistes in unserem Dilemma: es bleibt und ist nicht alles immer nur rosarot, es gibt auch tiefe Abgründe. Genau in diese Täler kommt der Heilige Geist hinein und vertritt uns. Wenn ich Gutes will und Böses tu, vertritt mich der Heilige Geist. Wenn ich keine Worte zum Beten finde, vertritt mich der Heilige Geist. Er ist lebendig an uns.
- Nichts kann uns von Gottes Liebe trennen.

Hattest du auch schon diese Situation, dass du für eine Sache gebetet hast, ein gutes Gefühl hast, zuversichtlich bist, alles paletti ist und plötzlich passiert das Gegenteil? Autsch! Du bist am Ende und ein Bruder kommt zu dir und sagt dir folgenden Bibelvers zu:
„ Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen die nach seinem Ratschluss berufen sind.“ (Römer 8,28)
ALLES dient zum Heil. Dazu hat Gott uns berufen. Wirklich alles? Fragst du dich auch grad, was dieses kleine Wort alles bedeuten könnte?
Nehmen wir den Vers etwas auseinander.
1. Die Wissenden: ich weiß, wir wissen – nicht wir denken oder hoffen
2. Die Liebenden: es besteht eine besondere Beziehung zu Gott
3. Das Beste/Gute/Heil: es bedeutet Erlösung, Vollendung, Vollkommenheit. Darum geht’s. Wir leben nicht hier schon im Paradies.
4. Die Erwählten/Berufenen: Gott ist Handelnder. Gott ruft. Er kannte uns schon, ehe wir im Mutterleib gebildet wurden. Er hat schon ewig für uns gesorgt, dass wir leben können.

Betrachten wir das Ganze in einer anderen Reihenfolge.
1. Die von Gott Erwählten: Gott spricht zu uns, er denkt zu uns, er ruft uns – nicht anders rum
2. Sie lieben Gott ihren Vater: ich antworte mit meiner Liebe, denn ich weiß durch den Heiligen Geist, was es bedeutet, erlöst und auferstanden zu sein.
3. …darum wissen sie…: ich weiß, dass Gott handelt und dass er keinen Fehler macht.
4. Egal was passiert
5. Er bringt sie zum Heil
Egal was passiert – in dieser Bandbreite ist alles möglich (siehe Jeremia, Hiob). Der Teufel hat das Recht bekommen, ins Leben einzugreifen. Und trotzdem kommt Gott mit mir zum Heil.
Werdet wie die Kinder! Ein Kind hat eine besondere Beziehung zu seinen Eltern, weil er sie liebt. Es überlegt sich nicht beim Sprung vom Klettergerüst, dass der Vater ihn fallen lassen könnte. Es springt.
Gottes Ziel mit uns ist sein Heil. Nicht das was morgen oder übermorgen passiert. Eine Geburt ist mit Schmerzen verbunden. Sollte man deswegen auf Kinder verzichten? Gott führt uns zum Heil, auch in unserer Fehlerhaftigkeit.

Stefanie Dannenberg, erstellt am 05.01.2007.
 

 
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